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schon immer auf den Vintage-Look, ich

liebe das Verspielte. Gebrauchte Möbel

und Häuser haben außerdem Geschichte,

viel mehr Energie als neue Sachen“, meint

die Hausherrin. Das gilt auch für den

gusseisernen Ofen, der nur dekorative

Aufgaben erfüllt – geheizt wird mit einer

Luft-Wärme-Pumpe. Wie Barbara beim

Gestalten eines Raumes vorgeht? „Wenn

ich wo hineinkomme, sehe ich vor mei-

nem inneren Auge sofort, wie der Raum

ausschauen könnte. Dann suchen ich und

meine willhaben-Suchagenten so lange,

bis ich die Möbel und Dekoelemente

habe, die ich brauche.“

KUSCHELN MIT ACHT KATZEN

Manchmal müsse man zwar aus bauli-

chen oder budgetären Gründen ein Stück

von der Idealvorstellung abweichen –

aber auch dadurch kann Schönes entste-

hen. So wollten die beiden Hausbesitzer

hinter ihrem Bett eigentlich eine Panora-

mascheibe über die gesamte Wandfläche.

„Das war uns damals viel zu teuer. Also

hat Barbaras Papa ein großes Fenster auf

willhaben gekauft. Vom Bett aus die auf-

gehende Sonne und unsere Weingärten

zu sehen ist ein Genuss“, sagt Roland.

Diesen Blick mag auch Blümchen gerne,

eine von acht Katzen, die bei Barbara und

Roland wohnen – oder ist die Rollenver-

teilung anders? „Unsere Katzen haben

ein schönes Zuhause, und wir dürfen bei

ihnen wohnen“, schmunzelt der Hausherr.

EINE PRISE BLING-BLING

Ein spektakulärer Hingucker ist auch die

frei stehende Glasbadewanne. „Davon

habe ich immer geträumt, hier haben wir

endlich genug Platz dafür“, so Barbara.

Sie hat das italienische Designerstück

zum Schnäppchenpreis erstanden. „Ne-

ben den Stilen mixe ich auch gerne hoch-

wertige Möbel mit günstigen Sachen.“

Ihr Tipp: Nicht zu viele Farben und Stile

zusammenmischen, damit die einzelnen

Komponenten ein harmonisches Ge-

samtbild ergeben. Für die Frühlingsdeko

empfiehlt sie Türkis-Graues mit frischen

Meerfarben-Akzenten, dazu Gänseblüm-

chen und „etwas Bling-Bling“, also Gold-

und Silbertöne. Wichtig beim Gestalten

sei vor allem eines: der Mut, Tabula rasa

zu machen.

HOMESTORY

Fotos: Michael Dürr

Türkis und Rosa

sind Barbaras

Lieblingsfarben.

„Endlich genug Platz

für eine frei stehende

Badewanne!“

„GEBRAUCHTE MÖBEL

HABEN MEHR ENERGIE.“

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LiEBENSRAUM