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as können ausrangierte

Matratzen-Sprungfedern für

den Ostertisch, Nachttöpfe auf

der Terrasse und Sicherungskästen für den

ochenendeinkauf tun? Schmücken, einem

ganz anderen Zweck als dem einst ge-

dachten dienen – und zeigen, was sich mit

der nötigen Fantasie und der Bereitschaft,

„out of the box“ zu denken, in Eigenregie

bewerkstelligen lässt. Denn „Do it yourself“

(DIY) muss nicht immer heißen, dass tage-

lang geschraubt, gebohrt und lackiert wird.

Das kann man natürlich machen und damit

auch tolle Ergebnisse erzielen – aber viele

Dinge lassen sich auch ohne Verletzungs­

gefahr und Baumarktkurs umsetzen.

HERZENSSACHE UND

RECYCLING-GEDANKE

„Wichtig ist, dass man mit Herz an die

Dinge herangeht“, beschreibt Sabine

Hampejs ihren Zugang. Sie betreibt

gemeinsam mit ihrem Mann Martin den

Blog „Wohnpotpourri“, der sich inzwischen

hauptsächlich auf Facebook verlagert hat,

und seit Kurzem im gemeinsamen Haus

in Gänserndorf auch einen kleinen Shop

mit DIY-Artikeln. „Außerdem ist mit DIY

immer auch ein Nachhaltigkeitsgedanke

verbunden. Wenn bei uns etwas kaputt

geht, schmeißen wir es nicht weg, sondern

fragen uns: ‚Was machen wir daraus?‘“, so

die Wienerin.

WILLS SCHÖN

NEU GEDACHT, NEU GEMACHT

„Do it yourself“ meets „Out of the box“: Was aus Dingen werden kann,

wenn man auf unerwartete Weise Hand anlegt.

Frische Farben und neue Ideen verschaffen alten Möbeln ein zweites Leben. Vielleicht dient dieser Sessel ja bald als Regal an der Wand?

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LiEBENSRAUM